H-Kennzeichen, ab wann eigentlich?

Ein spezielles Kennzeichen für historische Fahrzeuge (daher das „H“) wurde in der Bundesrepublik im Jahr 1997 eingeführt. Die Halter solcher Fahrzeuge zahlen nur eine KfZ-Steuer Pauschale von z.Zt. 191,73 Euro, unabhängig von Hubraum oder Schadstoffnorm. Zusätzlich werden oftmals spezielle Oldtimer-Versicherungen für diese Fahrzeuge angeboten, die nur mit dieser speziellen Zulassung erworben werden können.

In der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sind die Kriterien für die Einstufung und Vergabe solcher Kennzeichen festgelegt. Danach werden Fahrzeuge, deren vorwiegender Einsatz zur „Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes“ ist und die folgende Bedingungen erfüllen müssen. Die Erstzulassung oder der Bau muss vor mindestens 30 Jahren erfolgt sein und das Fahrzeug muss sich nach einem Gutachten mindestens im Erhaltungszustand 3 befinden. Damit ist ein gewisse Wahrung der Originalität gewährleistet. Mit diesem Gutachten wird bei der Kfz-Zulassung die Schlüsselnummer 98 eingetragen und das H- Kennzeichen vergeben. Zusätzlich sind alle vor dem 1. Juli 1969 gebauten oder zugelassenen Fahrzeuge von der Abgasuntersuchung befreit.